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| Ein 6000er! |
Leichtathletik-Club Biel,
Frühling 1979: nach dem Training sind wir wie immer bei einem Panaché im
Restaurant Merkur versammelt. „Wer hat Interesse mit nach Nepal zu kommen?“.
Ähnlich tönte es bereits 1971, als wir uns entschlossen die Reise mit den 2 CV’s
zum Kilimandjaro zu unternehmen. Und wieder sind wir, ausser Bernhard, die
gleiche Gruppe zusammen. Neu dazu kommen René Peiry und Christian Vogt.
Die Ziele sind klar gesetzt. Wenn schon ein Trekking in Nepal, dann nur mit der
Besteigung eines 6000ers! Wir wollen zudem die ganze Expedition selber
organisieren und durchführen.
Nach relativ kurzer Zeit steht unsere Trekking-Route mehr oder weniger fest.
Nach einer zwei wöchigen Akklimatisationszeit, wollen wir den 6189 m hohen
Island Peak besteigen.
Die Vorbereitungen beginnen. Chrigu ist für die
Apotheke, Peter für die Küche und Proviant verantwortlich. Wölfli ist unser
„Bergführer“. Da einige der Teilnehmer noch nie mit Steigeisen und am Seil
gegangen sind, unternehmen wir einige Trainingstouren, von denen besser nichts
erwähnt wird!
Ziemlich rasch stellt sich heraus, dass uns das viele Gepäck, für einen
Transport mit dem Flugzeug, viel zu teuer kommt. Kopfzerbrechen macht uns auch
der Transport von Gaspatronen, der strikte verboten ist. Wir beschliessen daher,
dass René und ich zwei Wochen vorher abreisen um an Ort und Stelle abzuklären
was in Kathmandu alles an Material und Proviant erhältlich ist. Am 23. September
fliegen wir mit der Aeroflot über Moskau nach Neu-Delhi.

Unser Reiseziel: der 6189 m hohe Island Peak (links der Mount Everest)


    
Nachdem wir anlässlich unserer 2 CV-Reise 1971 infolge des Kriegsausbruches leider den Taj Mahal nicht besuchen konnten, holen wir dies nach.
  

  
Von Varanasi, die heilige Stadt am Ganges, gelangen wir auf dem Landweg nach Kathmandu.


Zwischen Raxaul und Kathmandu

Kathmandu
  
    
    
Wir hatten in Kathmandu
ebenfalls die Aufgabe, den Flug nach Lukhla zu buchen. Keine Chance! Alle Flüge
waren bis auf Wochen hinaus ausgebucht. Was sollten wir machen? Wir mussten auf
die Ankunft unserer Kollegen warten.
Ohne über eine Trekking-Agentur zu buchen, schien nichts zu laufen… Wir hatten
keine Wahl. Von diesem Moment an ging alles rapide. Die notwendigen
Trekking-permits und die Flugtickets waren innerhalb einiger Tagen vorhanden.
Das grosse Abenteuer konnte beginnen!

Route unseres 3-wöchigen Trekkings

Das notwendige Trekking Permiti
  
STOL-Flughafen in Lukhla (2700 m) - STOL = short take off and landing

    
Aufstieg nach Namche Bazar

Namche Bazar (3440 m)
    
    
Markttag in Namche

Kwande (6187 m)
    
Unser Sirdar Dawagyelchen (links) - unsere Yak-Treiber - Sherpa Temba (rechts)
  
Oberhalb von Namche: Sicht auf Everest/Lhotse/Nuptse und Ama Dablang (rechts)

Ama Dablang (6856 m)
  
Mount Everest (8850 m) mit Wolkenfahne, darunter die flache Krete des Nuptse ( ), rechts der Lhotse (8 m)
    
  
Unterwegs nach Gokyo: Teepause
  
Aufstieg nach Gokyo - Bild rechts. Kantenga (6809 m) und Tramserku (6623 m)
  
Der Gokyo-See und Ngozuma-Gletscher (4720 m)

Cho Oyu (8201 m)
  

Aufstieg zum Chola La (5420 m)
  

Dughla (4620 m)
    
Aufstieg nach Lobuje - Bild mitte: Taboche (6367 m)
  
Pyramide des Pumori (7145 m)

Lobuje (4930 m)

Ausblick vom Kala Pattar (5545 m) auf Everest und Nuptse
    
v.l.n.r. Fritz, Wölfli, Chrigu
  
Alois und Beppu
    
Mount Everest (8850 m) mit Khumbu Eisbruch
    
Auf dem Kongma La (5535 m) - Bild rechts: Makalu (8481 m)
  
Bild links: Chunkung (4730 m) - Bild rechts: endlich sehen wir "unser" Berg

Da hinauf wollen wir...
  
Bild links: Basislager (5100 m) - Bild rechts: Aufstieg zum Hochlager
    
Im Hochlager auf 5500 m

    
Aussicht von unserem Hochlager - Bildmitte: die Ama Dablang
  
  
Aufstieg zur Gipfelkrete
    
    

Wenige Meter fehlen zum Gipfel...

Geschafft: 6189 m!

  
Aussicht vom Gipfel

  
Rückmarsch - Bild rechts: Kloster von Tyanboche

Ankunft in Namche Bazar



Bericht im Bieler Tagblatt
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