| 2 CV-Reise |
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Eine Reise zum Kilimandjaro ist nichts besonderes. Mit drei 2 CV’s auf dem Landweg dahin zu gelangen und erst noch über Indien, ist dagegen schon eher ein verrückteres Unternehmen! Allen gegenseitigen Voraussagungen zum Trotz, ist es uns gelungen die Reise nach fünfeinhalb Monaten erfolgreich abzuschliessen. Es ging nicht immer alles wie geplant. Pannen? Oh ja, von diesen blieben wir nicht verschont. Bereits nach einer Woche schien die Reise nach einer Auffahrkollision zwischen zwei unserer Autos beendet zu sein. Nur dank dem Können von Alois, unserem Mechaniker, konnten wir die Reise nach zweitägiger Reparatur wieder fortsetzen. Andere Zwischenfälle, wie die Kollision mit einem Velofahrer in Indien, die Chassisbrüche in Afrika sowie die 47 „Plattfüsse" sind nur einige der zahlreichen Zwischenfälle. Mit Krieg hatten wir beim Planen der Reise nicht gerechnet. Dass ausgerechnet zwei Stunden nach dem Passieren der pakistanisch- indischen Grenze der Krieg zwischen beiden Ländern ausbrach, war Glück und Pech. Glück für vier unter uns, dass wir die Weiterreise durch Indien so knapp geschafft hatten, Pech Alois und Beni, die wegen einem ungültigen Zollpapier zurück nach Pakistan mussten und am anderen Tag vor geschlossener Grenze standen. Während mehr als vier Wochen blieben wir voneinander ohne Nachrichten getrennt. Wir ahnten einzig, dass sie versuchen würden so schnell wie möglich per Schiff von Karachi aus nach Mombasa (Kenia) zu gelangen. Der Kilimandjaro, vor der „verbotenen" Kenia-Seite aus, war das Hauptziel unserer Reise. Leider erreichte ich als einziger den Gipfel nicht. Der einwöchige Marsch blieb dennoch eines der eindrücklichsten Erlebnisse dieser Reise. Für die Rückreise hatten wir keine konkreten Pläne. Erst, als wir auf dem Campingplatz von Nairobi viele Traveller trafen, die mit ihren Fahrzeugen die Sahara durchquerten, beschlossen wir mit unserer „Kisten" die Heimreise auf dem Landweg quer durch Afrika zu unternehmen. Die Fahrt durch das Herz der Finsternis, dem Zaïre, wurde ein weiteres Erlebnis, das ganz grosse Abenteuer war aber die Sahara-Durchquerung. Obwohl wir mit der „Route du Hoggar“ die leichteste und deshalb die meistbefahrenste Route wählten, stellte die 4'000 Kilometer durch Sand und Steine grosse Anforderungen an Material und Mannschaft. Als wir in Alger (Algerien) ankamen, fühlten wir uns bereits zu Hause. Die Qualität der Bilder ist nach so vielen Jahren leider nicht mehr die Beste. Dennoch hoffe ich, dass sie einen Eindruck über dieses einmalige Abenteuer vermitteln.
Die Teams
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