| Sawasdee |
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Nicht eine Nacht, wie im Song „One night in Bangkok“,
ein ganzes Jahr habe ich ab April 1988 in Bangkok gelebt. Eine längere Zeit
in einem Land zu leben ist die beste Möglichkeit Land und Leute besser kennen
zu lernen. Man lernt dabei die Sprache, macht Bekanntschaft mit Thai-Freunden,
lernt die Kultur und die buddhistischen Feste kennen und nicht zuletzt erlebt
man auch die Regenzeit, der man ansonsten bei Ferien immer ausweicht. Im Vergleich
zu Bangkok (7 Mio Einwohner) wirken unsere Schweizer Städte wie kleine Dörfer.
Alles hat hier eine ganz andere Dimension.
Etwas Geschichte Thailand wurde in seiner Geschichte als einziges Land Asiens nie kolonisiert. Die Thailänder sind auf dies sehr Stolz. Kenntnisse der siamesischen Geschichte sind daher auch eine Grundvoraussetzung Land und Leute besser zu verstehen. Lasst uns deshalb zusammen eine kleine Reise zurück in die Geschichte machen.
Reise in den Norden (1) Wir verlassen den Hauptbahnhof Hua Lamphon nach Ayutthaya mit dem Zug 3. Klasse. Der Preis für die 70 km lange Strecke kostet nur gerade Fr. 1.25! Die Sitze sind allerdings alles andere als komfortabel. Die harten Holzpritschen beanspruchen den Hintern für die kurze Strecke jedoch nicht allzu sehr.
Bang Pa In liegt 50 Km nördlich von Bangkok auf einer Insel im Maenam Chao Phraya. König Prasat Thong liess hier einen buddhistischen Tempel und am Ufer eines kleinen Sees ein kleines Schloss errichten, die später den Königen von Ayutthaya als Sommerresidenz dienten. Die Anlagen wurden nach der Vernichtung von Ayutthaya nicht mehr genutzt und verfielen. Erst König Rama IV entdeckte den Platz wieder und liess einen neuen Palast bauen. Bang Pa In ist am Wochenende ein beliebtes Ausflugziel für Bankokianer. Es ist daher ratsam sich während der Woche dorthin zu begeben. Es gibt schöne Paläste, Pavillons und das Observatorium zu sehen, das König Rama IV nutzte. Auffallend sind die unzähligen Statuen im Versailles-Stil. Prunkstück der Anlage bildet der Aisawanthi Pavillon.
Mit einer kleinen Gondelbahn geht es über den Fluss zum Wat Nivesthampravat, der im gotischen Stil erbaut wurde.
Ziel der meisten Touristen ist jedoch Ayutthaya. Nach einer frühen Gründung durch die Khmer, erweiterte König U Thong die Stadt und machte sie im Jahr 1350 nach dem Niedergang der damaligen Hauptstadt Sukhothai zur Hauptstadt seines Königreiches. Darauf folgte eine mehr als 400jährige Periode der Herrscher von Ayutthaya. Insgesamt 33 Könige beherrschten mehr oder weniger große Gebiete Siams und erweiterten die Hauptstadt stetig. In ihrer Blütezeit war Ayutthaya eine Weltstadt mit drei Königspalästen, 375 Tempelanlagen und 94 Stadttoren, die von 29 Verteidigungsforts geschützt wurde. Franzosen, Portugiesen, Briten, Holländer und Japaner wohnten in ihren Stadtbezirken, abgesondert von den etwa 1 Million Siamesen der Hauptstadt.
Man erreicht die Stadt auf verschiedene Wege, u.a. auch mit dem Boot von Bang Pa In. Wer nicht mit einer geführten Bus-Tour unterwegs ist und mit dem Zug anreist, kann vom Bahnhof leicht eine Tour mit einem Velo-Rikschas oder einem Tuk-Tuk vereinbaren. Aber aufgepasst! Wo es viele Touristen gibt, sind die Preise entsprechend hoch.
Nach dem Niedergang der damaligen Hauptstadt Sukhothai machte sie König U Thong
im Jahr 1350 zur Hauptstadt seines Königreiches. Darauf folgte eine mehr als
400jährige Periode der Herrscher von Ayutthaya. Insgesamt 33 Könige beherrschten
mehr oder weniger große Gebiete Siams und erweiterten die Hauptstadt stetig. In
ihrer Blütezeit war Ayutthaya eine Weltstadt mit drei Königspalästen, 375
Tempelanlagen und 94 Stadttoren, die von 29 Verteidigungsforts geschützt wurde.
Franzosen, Portugiesen, Briten, Holländer und Japaner wohnten in ihren
Stadtbezirken, abgesondert von den etwa 1 Million Siamesen der Hauptstadt.
Für Touristen die etwas mehr Zeit zur Verfügung haben gibt es zahlreiche andere Wats und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. So der Chadrakasem Palast der 1577 durch Kronprinz Naresuan während des Krieges erbaut wurde. Durch seine strategisch günstige Lage, konnte Naresuan vom Palast aus die militärischen Aktionen leiten. Später wurde der Palast als Residenz von König Mongkut (Rama IV) benützt, bevor König Chulalongkorn (Rama V) den neuen Palast in Bang Pa In baute.
Von den Stadtmauern sind nur Teilreste übrig geblieben. Diese wurden vom Gründer Ayutthayas, König U-Thong aus Erde gebaut, 1549 durch König Maha Chakrapat durch Ziegelsteine ersetzt. Nach dem Fall Ayutthayas wurden die Steine zum Bau der neuen Hauptstadt Bangkok abtransportiert.
Am Ufer des Flusses gelegen, befindet sich der Queen Suriyothai’s Chedi. Dieser grosse Chedi wurde zu Ehren von Königin Suriyothai errichtet. Während eines Gefechtes mit den Burmesen, schützte sie den König vor einem Angriff und wurde dabei vom Gegner auf ihrem Elefanten 1563 tödlich getroffen. Diese tapfere Tat macht sie zu einer Heldin in der siamesischen Geschichte. Die Szene dieses Gefechtes ist im Wat Suwandaram zu bewundern.
Auf der anderen Seite des Flusses liegt der Wat Phu Kao Tong, eine 80 m hohe Pagode. Der Tempel wurde von den Burmesen nach ihrem Sieg über Ayutthaya 1569 als Denkmal im Mon Stil erbaut. Nach der Rückeroberung der Siamesen wurde die Pagode in Thai Stil umgemodelt. Die Spitze ist seit 1956 mit einer goldenen Kugel von 2 ½ Kilo Gold versehen.
Ausserhalb der Stadtmauern befindet sich der „Elephant Kraal“. Dieser wurde für die Gefangennahme wilder Elefanten und zur Schau für königliche Gäste gebraucht. Zuletzt wurde der Kraal im Januar 1962 beim Besuch von König und Königin aus Dänemark benützt.
Aus der Zeit der Europäer ist einzig die Kathedrale St. Joseph übrig geblieben. Erbaut um 1666 wurde auch sie zerstört und auf den alten Mauern während der Regierungszeit von König Chulalongkorn wieder aufgebaut.
Die Weiterfahrt führt uns in die Affenstadt Lopburi. Sie trägt diesen Übernamen, weil sich Horden von Affen im Bahnhofgebiet herumtreiben. Sie machen die ganze Gegend unsicher. Übernachten tun sie auf dem Dach des „Lopburi Hotel“. Die Fenster des Hotels sind, wie in einem Gefängnis, mit Gitter versehen! Da die Affen an der Fassade herumklettern, würden sie ansonsten in die Hotelzimmer eindringen.
Die Attraktion von Lopburi ist derzeit jedoch ein Orang-Utang Affenbaby. Susu, das Affenweibchen wurde letztes Jahr von Taiwan in den Lopburi Sa Kaew Zoo eingeflogen und mit dem „Einheimischen“ Mike verheiratet.
Der Affentempel liegt gleich neben dem Bahnhof. Alle Affen tummeln sich hier frei herum. Aber aufgepasst! Affen sind keine Haustiere die sich streicheln lassen! Diese sind zudem sehr frech und klauen alles was sie nur können: Hüte, Sonnenbrillen, Taschen, Halstücher usw. Wie es in Thailand üblich ist, werden beim Betreten eines Tempels die Schuhe ausgezogen. Im Innern kann man graziösen Tänzen beiwohnen. Welch eine Überraschung als ich nach dem Besuch des Tempels meine „nigelnagelneuen“ Jogging-Schuhe nicht mehr im Gestell fand! Obwohl der kleine Junge die Schuhe doch bewachen sollte, hat ein Lausbub diese geklaut! Nach kurzer Zeit wurden sie mir wieder zurückgebracht. Seither verstaue ich neuere Schuhe bei einem Tempelbesuch immer in mein Rucksäckli.
Ansonsten ist die Stadt vor allem durch seine historische Vergangenheit von Interesse. Unter den Khmers galt sie als die älteste Hauptstadt des Khmer-Reiches. Nach dessen Machtzerfall wurde das Königreich von den Siamesen erobert. Gleich neben dem Bahnhof steht der Phra Prang Sam Yot Shrine, ein hinduistischer Tempel aus Laterit und Sandstein der während der Regierungszeit Narais in einen buddhistischen Tempel umgewandelt wurde.
Als 2. Hauptstadt neben Ayutthaya erlebte Lopburi seine Glanzzeit unter König Narai. Der Grund weshalb König Narai einen königlichen Palast ausserhalb der Hauptstadt baute, waren die Verschlechterung der Beziehungen mit den europäischen Mächten. Zwar beginnen 1662 französische Missionare zunächst optimistisch ihr Werk, doch zwei Jahre später versuchen die Holländer über ihre Ostindien-Kompanie, den Siamesen den Handel mit Tierhäuten aus der Hand zu nehmen. Mit Kriegsschiffen kommen sie in den Golf von Siam mit dem Ziel den König zu einen für Ayutthaya sehr ungünstigen Wirtschaftsvertrag zu zwingen. Narai realisierte, dass die Hauptstadt, nahe am Golf gelegen, schlecht gegen die ausländischen Schiffe zu verteidigen war und entschied, um der Konfrontation auszuweichen, seine Residenz etwa 100 Km nördlich nach Louvo, so hiess die Stadt früher, zu verlegen. Sein neuer Palast, durch einen Erdwall geschützt, war ideal gelegen um Angreifer frühzeitig zu erkennen. Während der Regenzeit verwandelten sich zudem die umliegenden Felder in einen See, was zu einem natürlichen Schutz führte. Um 1675 kommt Constantine Phaulkon (Konstantin Faulcon) nach Siam, ein griechischer Abenteurer. Er steigt schnell zum Außenhandels-minister (Kanzler) in Ayutthaya auf. 1680 wird die französische Ostindien-Kompanie gegründet, was dazu führt, dass 1687 französische Truppen in Siam einziehen, um ein Hafenfort zu schützen. Nachdem der König schwer erkrankt, kommt es nach Thronstreitigkeiten zur Ernennung des Prinzen Phetracha (1688 – 1703) zum König. Er gibt der aufkommenden nationalistischen Partei nach, die entschlossen ist, den ausländischen Einfluss zurückzudrängen. Constantine Phaulkon wird als deren Aushängeschild hingerichtet, und die französischen Truppen werden vertrieben. In der Folgezeit schottet sich Siam über 130 Jahre gegen die Außenwelt ab. Diese Zeit bildet den Höhepunkt der Literatur Thailands, der königliche Hof wird Mittelpunkt des literarischen Lebens. Übersetzungen aus dem Sanskrit, dem Khmer, dem Pali und aus dem Javanischen fördern die Ausdruckskraft der Thai-Sprache.
Die grosse Sehenswürdigkeit von Lopburi ist der Königspalast, Phra Narai Ratchanivet, Dieser wurde zwischen 1665 – 1677 erbaut . Es ist ratsam sich vorher über die Öffnungszeiten zu erkundigen. Das letzte Mal als ich an einem Montag hier war, war das Tor geschlossen! Ein Glück kostet die Zugsanreise aus Bangkok mit der 3. Klasse nur gerade 28 Baht!
Wenige Hundert Meter neben dem Palast steht das Vichayen House. König Narai hatte als erster siamesischer König diplomatische Beziehungen mit dem Westen aufgenommen und empfing 1688 den Botschafter von Louis XIV, Chevalier de Chaumont. Die Anlage wurde als Residenz für den französischen Botschafter erbaut. Später wurde das Haus vom Griechen Constantine Phaulkon bewohnt, der einen beträchtlichen Einfluss auf König Narai ausübte.
Wir sind in Phitsanulok, bekannt durch seine Pfahlbauten und Hausboote auf dem Maenam Nan. In Phitsanulok ist im Wat Phra Si Mahatat eine der schönsten Buddha-Statuen Thailands zu sehen. Viele Thailänder ehren bei ihrem Besuch auch das Denkmal von Prinz Naresuan der hier als Kind aufgewachsen ist.
Phitsanulok gilt vor allem als Ausgangspunkt nach Sukhotai, alt Sukhotai, der 1. Hauptstadt Siams. Die kurze Fahrt mit dem Tuk Tuk zum Busbahnhof ist fast doppelt so teurer wie die Busfahrt nach Sukhotai! In New Sukhothai geht es nach Old Sukhotai. Die zahlreichen Tempel sind in einer riesigen Anlage verstreut. Am besten mietet man sich ein Fahrrad.
Fehlt Text
Kenntnisse über Ereignisse aus der Zeit des Sukhotai-Reiches liefert uns die Inschrift auf einer Steinstele aus dem Jahre 1292. Das Original befindet sich im Nationalmuseum in Bangkok. König Ram Khamhäng führte die aus Khmer-Schrift entwickelten Thai Buchstaben ein.
Einer der schönsten Tempel, der Wat Si Chum, befindet sich ausserhalb der Anlage. Diesen sollten Sie nicht verpassen. Es ist ein massiver, quaderförmiger Bau. Durch die bis zum Dachsims reichende Eingangstür fällt der Blick auf einen wunderschönen, 14 ½ Meter hohen sitzenden Buddha.
Auf dem Weg nach Chiang Mai, stoppen wir in Uttaradit. Ein beliebtes Ausflugziel zum Schwimmen, für Bootsfahrten und zum Angeln ist der 65 Km östlich gelegene Sirikit-Stausee, dessen 800 m langen und 116 m hohen Damm 1973 vollendet wurde.
In der bewässerten Ebene von Uttaradit gedeihen Zuckerrohr, Erdnüsse, Zwiebeln...
....und natürlich auch Reis
Wir sind in Chiang Mai, mit 200 000 Einwohner die 2. grösste Stadt des Landes. Abgesehen vom angenehmeren Klima und von der günstigen Ausgangslage für Trekkings zu den Bergstämmen, halte ich es in Chiang Mai nicht sehr lange aus. Der Verkehr und die Abgase sind beinahe so katastrophal wie in Bangkok. Nicht unterlassen dürfen wir jedoch einen Besuch des Wat Doi Suthep. Auf einer Höhe von 1080 m gelegen, geniesst der Besucher eine grandiose Aussicht auf die Ebene mit der Stadt Chiang Mai und das dicht bewaldete Bergland. Der Tempel liegt auf einem kleinen Hügel, der über eine 290 Stufen zählende Treppe zu erreichen ist! Ein guter Konditionstest. Der Eingang der Treppe bilden zwei siebenköpfige, buntgeschuppte Nagas (Schlagen). Wer sich davon fürchtet oder den Konditionstest auslässt, kann auch mit einer Zahnradbahn hochfahren. Ein Besuch von Chiang Mai ohne auf dem höchsten Berg von Thailand zu stehen, wäre nicht komplett. Die Strasse zum Doi Inthanon (2595 m) führt durch verschiedene Vegetationszonen. Gleich zu Beginn gibt es den obligaten Halt beim Elefant Camp, wo man den ausgebildeten Tieren bei der Arbeit zusehen kann. Etwas kitschig, gut für Touristen die so was noch nie gesehen haben.
Chiang Mai gilt als idealer Ausgangspunkt für Touren in den Norden Thailands. Ein interessanter und attraktiver Ausflug ist derjenige nach Mae Hong Song. Der Reiz in diesem weiten Talkessel des Maenam Pai gelegenen Städtchens macht die Abgeschiedenheit. Noch vor einigen Jahrzehnten konnte man diesen äussersten nordwestlichen Winkel Thailands von Chiang Mai nur nach einer wochenlangen Reise auf dem Rücken eines Elefanten erreichen.
Noch vor wenigen Jahren war dieses Gebiet ein Zentrum des Waffen- und Opiumschmuggels, wo es häufig zu Schiessereien kam. Die stets präsente thailändische Grenzpolizei hat Ruhe geschaffen. Von Rucksacktouristen sehr beliebt ist die Bootsfahrt auf dem Maenam Kok. Der Start erfolgt in Fan, 148 Km nördlich von Chiang Mai und führt nach Thaton, Ausgangpunkt zu den Bergvölkern. So sicher mit der Ruhe scheinen die Behörden nicht zu sein, denn jedes Boot wird mit einem bewaffneten Soldaten begleitet...
Das Ziel der meisten Touristen ist das "Golden Triangle" am Mekong Fluss gelegen, das Länderdreieck mit Burma, Laos und Thailand.
Reise in den Esarn (2) Der erste Halt schalten wir in Korat oder Nakon Ratschasima, wie die Stadt im allgemeinen Sprachgebrauch genannt wird, ein. Die Stadt an einem Südausläufer des Korat-Plateau gelegen, hat in den letzten Jahrzehnten einen grossen Aufschwung erlebt. Korat ist die Heimat von Thao Sura Nari (Khunying Mo) die als Nationalheldin verehrt wird. Sie war die Frau des Festungskommandanten, als 1826 laotische Truppen die Stadt überfielen. Zusammen mit anderen Frauen der Stadt veranstaltete sie für die laotischen Soldaten ein Trinkgelage; die Betrunkenen Soldaten konnten leicht überwältigt werden.
Wir fahren weiter Richtung Udon Thani. Auf dem Highway Nr. 2 halten wir beim Dorf Talat Kaho. Nur wenige Kilometer von hier befindet sich der Prasat Hin Phimai, das bedeutendste Khmer Heiligtum auf thailändischen Boden.
Wir fahren weiter mit dem Zug nach Udon Thani. Unser erster Besuch gilt Ban Chiang. Ban Chiang ist eine der berühmtesten Ausgrabungstätte der Welt. Als 1966 ein Amerikaner einige mit Liniendekor bemalte Tonscherben zur Untersuchung nach Bangkok brachte, gab es eine grosse Überraschung: die ältesten Tonscherben stammten aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. Dieses Ereignis erregte weltweit grosses Aufsehen.
Ein weiterer Ausflug führt uns zur Tham Erawan-Elefantenhöhle, etwa 46 Km westlich von Udon entfernt. Auf dem Weg dahin, halten wir kurz in Nong Bua Lam Phu um das Denkmal von Prinz Naresuan zu besuchen.
Der Mekong-Flusses bildet die Grenze zwischen Thailand und Laos. Dem Treiben auf dem Fluss könnte man stundenlang zuschauen. Ständig pendeln Fährboote hin und her und befördern Säcke, Kisten und allerlei Waren zwischen beiden Ländern. Beide Grenzposten liegen am Ufer des Flusses und sind vom Boot durch Treppen zu erreichen.
Im April 1994 wurde Friendship-Bridge, die Freundschaftsbrücke, eingeweiht. Die Fahrt nach Vientiane (25 Km) wird daher wesentlich erleichtert. Touren nach Laos und Express-Visas (für jemanden der nicht 5 Tage auf das Visum warten kann) sind das grosse Business der örtlichen Reisebüros. Dabei erhält man das laotische Visum an der Grenze!
Die Ambiance in Nong Khai gefällt mir sehr. Der kleine Markt entlang dem Mekong wird zwar von vielen Touristen besucht, dieser ist jedoch unterhaltsam. Etliche Ware kommt aus Laos. Aus Laos kommen auch die knusprigen Baguettes. Mit dem erleichternden Personenverkehr, könnten Thai und Laoten unbeschwert hin und her reisen. Von dieser Gelegenheit profitieren vor allem auch viele junge hübsche Laotinnen, die nach Nong Khai kommen um ihr Taschengeld in besonderen Hotels aufzubessern...
Fünf Kilometer östlich er Stadt liegt ein Park mit riesigen bizarren Figuren aus Beton, der Wat Khaek
Reise in den Süden (3) Die Insel Phuket im Andamanischen Meer (Indischer Ozean) gelegen ist Thailands grösste Insel. Sie ist mit dem Festland durch die Sarasin-Brücke verbunden. Mit seinen zahlreichen herrlichen Sandstränden wie Patong, Karon, Kata, gehört Phuket zum beliebtesten Ferienziel Thailands. Die Haupteinnahmequellen war bislang die Förderung von Zinn sowie der Anbau von Ananas, Kokos- und Heveabäumen. Heute ist es der Tourismus, der sich allerdings fast nur auf die Touristenorte Patong, Karon, Kata und auch auf die Inselhauptstadt beschränkt. Auf halbem Wege nach Phuket Town, werden wir in Tha Rua von zwei Frauen begrüsst: das Heroines Monument. Als die Burmesen 1785 nach Siam eindrangen, führten die beiden Schwestern die lokalen Einwohner an um die Angreifer zu besiegen. Sie gelten seither als Heldinnen.
Am besten gefällt es mir an der Kata oder Kata Noi Beach. Im Gegensatz zur Patong Beach hat es hier wesentlich weniger Touristen und man findet hier auch preisgünstige Bungalows vor.
Zu den zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten zählt die Tour zur James Bond Insel im Phang-Nga Marine National Park. Eine schöne aber lange Tour. Die Fahrt durch die Mangroven und den aus dem hellblau schimmernden Wasser aufragenden schroffen Kalksteinfelsen ist wirklich sehenswert. Die Ankunft auf der Insel ist hingegen enttäuschend. Massen von Besuchern sind bereits da. Es geht zu wie in einem Ameisenhaufen. Um auf die Insel zu gelangen geht es von der Anlegestelle des Bootes durch ein mit Stacheldraht versehene Passage! Eine Foto des bekannten Felsen ohne einen Touristen abzubilden, ist beinahe ein Kunststück. Dennoch, der Ausflug war es wert.
Eine wunderschöne Tour ist hingegen der Bootstrip zur Pee Pee Island. Die Insel ist in der Andamansee, etwa in der Mitte zwischen Phuket und Krabi gelegen. Sie besteht eigentlich aus zwei Inseln: die grosse und bewohnte Phi Phi Don und die kleine, etwa 3 km südlich von Don unbewohnte Phi Phi Le. Täglich fahren mehrere Boote dahin. Leider hat der zunehmende Tourismus seit meinem letzten Besuch vor zehn Jahren auch hier seine Spuren hinterlassen. Alles ist teurer geworden, dennoch preislich noch immer im Rahmen eines Rucksack-Touristen. Billige Unterkünfte für 40 – 50 Baht gibt es inzwischen aber auch keine mehr. Auch mit der Ruhe ist es vorbei. Jammerschade! All diejenigen die Pee Pee vor der Ankunft der Touristen gekannt haben, werden sich sehnsüchtig daran erinnern. Doch wo es paradiesisch schön ist, gibt es heute einfach auch viele Touristen. Daran kann man nichts ändern. Zum Glück sind die meisten Besucher Tagessausflügler von Phuket, welche um 15.00 Uhr die Insel wieder verlassen. Dann ist es wieder etwas ruhiger.
Es sind vor allem Rucksack-Touristen die von Pee Pee weiter nach Krabi, an der Westküste fahren. Die Bootsfahrt dauert 1 ½ Stunden.
Krabi Town selber ist nicht sehr attraktiv, doch die unzähligen umliegenden natürlichen Attraktionen mit weissen Sandstränden, steil aufsteigenden hohen Felsen, faszinierende Korallenriffe, zahlreiche größere und kleinere Inseln sowie grüne Wälder mit Höhlen und Wasserfällen machen das Gebiet zu einem der attraktivsten Reiseziele in Süd-Thailand.
Mein Ziel ist Noparatharat und Ao Nang Beach, etwa 28 Km von Krabi Town entfernt. Für 20 Baht erreicht man die Beach mit dem Sammeltaxi.
Chicken Island und Ko Poda sind zwei kleine, vor Ao Nang vorgelagerte Inseln mit traumhaften Ständen. Man kann sie mit dem Longtail-Boot erreichen.
Bevor die Touristen nach Krabi kamen, galt Phra Nang als Paradies auf Erden. Der absolut traumhafteste Flecken auf dieser Erde liegt zwischen Krabi Town und Ao Nang Beach: Phra Nang Place. Dieses kleine Paradies ist nur mit dem Boot erreichbar. Behalten Sie diesen Tipp aber bitte für sich, ansonsten auch dieser Flecken schon bald „kaputt“sein wird.
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