Page 16 - Willy Blaser - Weltreise
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Devisen mit dem Eintrag der Deklaration übereinstimmen. Alles lief gut bis sie meine 40 US $
in meinem Gürtel fanden! Danach musste ich mich bis auf die Unterhosen ausziehen. Ich
wurde mit 48 Stunden Arrest bedroht. Schlussendlich steckte sich der Beamte ein 20er Schein
ein und die Sache war vergessen. Bei der Kontrolle fielen Alois seine 300 DM auf den Boden,
doch dies schien sie nicht zu interessieren, vielleicht wussten sie nicht was das für Scheine

sind…






















Die Schilfboote von Huanchaco





Ekuador


Der Vegetationsunterschied nach dem Grenzübergang nach Ekuador ist frappant. Nachdem
die peruanische Seite durch Wüstenlandschaft geprägt war, fahren wir diesseits der Grenze
nun stundenlang durch Bananenplantagen. Da es in Guyaquil nichts Besonderes zu sehen gibt
und die Stadt zudem für Tramper ein teures Pflaster ist, hält man sich hier nur gerade so lange
als nötig auf. Während zwei Tagen bemühen wir uns vergeblich einen Flug auf die Galapagos—

Inseln zu buchen. Die Flüge sind bis zu drei Wochen im voraus ausgebucht! Wir versuchen es
sogar „stand by“! Alles nützt nichts. So fahren wir weiter nach Quito


Die Fahrt in die Hauptstadt Ekuadors führt durch eine landschaftlich wunderschöne Gegend,
die der Ostschweiz gleicht. Einzig die schneebedeckten Vulkane Chimborazo und Cotopaxi
machen einen Unterschied. In Quito (2850 m ü.M. gelegen) gelingt es uns doch noch einen zu
den Galapagos-Inseln zu buchen. Wir müssen allerdings zehn Tage warten. Wir benützen die
Wartezeit um einen Ausflug in den Oriente (Amazonasbecken) zu unternehmen.












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