Page 21 - Willy Blaser - Mabuhay
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Schwester dieses schöne Gebiet zwischen Dhaulagiri und Annapurna zeigen zu können (siehe
Fototafel 6 – Trekking-Impressionen). Ohne dem Tempo einer Trekking-Gruppe folgen zu
müssen, genossen wir es, so viele Zwischenhalte einzuschalten, wie uns passte, sei es um zu
fotografieren oder Tee mit Apfelstrudel in den zahlreichen Lodges zu geniessen. In Khobang
verbrachten wir sogar eine halbe Stunde damit, eine Henne mit ihren Küken mit Engadiner

Nusstorte zu füttern. Im Gegensatz zum Frühling war das Wetter wesentlich klarer, und ich
war überrascht, etliche Gipfel zu sehen, welche scheinbar im Frühling hinter Wolken oder im
Nebel versteckt geblieben waren. Auch die Flora war wiederum sehr schön. Auf 2000 Meter
u.M. blühten Aster, Zinien, Tagetes, Cosmos, Dahlien, Chrysanthemen und Kapuzinerli. Weiter
unten kamen wir in die Bananenstauden, Orangenbäume, Weihnachtssterne, Hibiscus und
Bougainvillas. Die Rückfahrt von Beni nach Pokhara wird nochmals eine atemberaubende
Angelegenheit, vor allem für diejenigen Passagiere, welche auf der Seite des Abgrundes sitzen.

Pokhara ist für mich einmal mehr eine grosse Enttäuschung. Noch gewohnt an die Sauberkeit
und Ruhe in den Bergdörfern, ist Pokhara ein lärmiger "Dreckhaufen". Dabei könnte die Stadt
mit seiner Lage am Phewa-See und dem phänomenalen Panorama auf das Annapurnamassiv
einer der schönsten Urlaubsorte der Welt sein.



















Pokhara






























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