Page 19 - Willy Blaser - Mabuhay
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Spass mit unseren Tibetern


Muskelkater


Unser Muskelkater ist so gross, dass wir kaum mehr gehen konnten. Den eingeplanten
Reservetag ziehen wir als Ruhetag ein. Dass die letzte Etappe nach Beni noch einmal ca. 25 Km
betragen würde, darf ich meiner Schwester erst gar nicht sagen. Der Muskelkater ist auch
nach dem Ruhetag nicht viel besser. In Gharkola verlassen wir den Annapurna-Nationalpark.

Eine interessante Statistik im Police Checkpoint verweist auf die rasante Entwicklung der
Trekking-Touristen. Nach dessen Angaben besuchten im Jahr 1989 16'672 Touristen die
Region, 1999, zehn Jahre später, waren es bereits 36'594.


Hitparade der Trekker im Jahr 1999:


 Briten (3'623)
 Deutsche (2'759)
 Amerikaner (2'438)
 Franzosen (2'235)
 Australier (1'910)
 Holländer (1'418)

 Israeli (1'332)
 Kanadier (1'017)
 Japaner (904)
 Neuseeländer (654)
 Schweizer (576)


In Gharkola trennen sich auch die Wege nach Ghorepani und nach Beni. Welch ein
beruhigendes Gefühl, nicht noch einmal den steilen Weg hinauf nach Ghorepani laufen zu
müssen. Glücklicherweise verläuft der erste Streckenabschnitt durch die schmale Schlucht im
Schatten. Doch dann wird es wieder heiss, sehr heiss. Stets achten wir darauf, uns regelmässig
zu verpflegen. Nach halber Distanz ist unser Proviant aufgegessen. Das Einzige, was uns noch

übrig blieb, sind Coramin-Tabletten. Um nicht noch eine Schwäche kurz vor Beni einzufangen,


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