Page 6 - Trekking zum Kangchenzunga
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Küchengehilfe Prem und Pradip - Die Träger von Taplejung

Tagebuch des Trekking

3. Oktober / Tag 1: Flug nach Biratnagar
Der Flug nach Biratnagar ist auf 17.10 Uhr angesetzt. Lieber spät als nie. Mit etwas Glück

könnte der Flug mit dem Sonnenuntergang in den Bergen zu einem ersten Höhepunkt werden.
Guide Pasang wird uns begleiten. Der Abholdienst zum Flughafen ist wieder einmal eine
nervenauftreibende Angelegenheit. Es ist bereits 16.30 Uhr! In vierzig Minuten sollte das
Flugzeug starten. Dass die nie pünktlich sein können. Endlich ist Kami mit dem Taxi da. Beim
hinuntertragen des Rucksackes verspüre ich ein heftiges Stechen im linken Knie: Aua! Ich kann
kaum mehr laufen! Verdammt nochmal, weshalb ausgerechnet jetzt? Der Flug hat Verspätung
und ist auf 18.30 Uhr verschoben. Es ist bereits dunkel als wir starten. Fünfundvierzig Minuten
später treffen wir unsere Küchenmannschaft mit Assistent-Guide Ram die am Tag zuvor mit

dem Bus in Kathmandu gestartet sind. Ein Jeep wird uns morgen früh abholen und nach
Suketar bringen.

4. Oktober / Tag 2: Biratnagar (130 m) – Suketar (2300 m)
Ich habe relativ gut geschlafen, keine Wanzenstiche wie letztes Jahr. Der Jeep lässt auf sich
warten. Wir warten alle ungeduldig. Es ist bereits 06.00 Uhr. Hunger habe ich auch. Es gibt
jedoch nur einen „Tschia – Tee“. Das ist alles! Ich bin ein wenig verärgert. Könnte sich unser

Guide nicht etwas mehr um uns kümmern? Nepalis können vielleicht morgens ohne etwas zu
Essen sein, nicht aber wir Westler. Wenigstens ein Chapati, ein gekochtes Ei, Biskuits, Bananen
oder einen Apfel hätte man uns kaufen können.















Biratnagar: ungeduldig warten wir auf den Jeep



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