Page 6 - Tagebuch meines Trekkings nach Pangpema
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ist, ist zentral gelegen. Die Zimmer klein aber sauber, kosten nur gerade zehn Franken. Es gibt
einen schönen Dachgarten mit Sicht auf den Swayambunath-Tempel. Die Strassen wimmeln
von Touristen. Schade, dass die Zone nicht als Verkehrsfrei erklärt wird, es wäre so schön
gemütlich durch die Gassen zu schlendern. Stattdessen ist man des Verkehrs wegen seines
Lebens nicht sicher und läuft ständig Gefahr von einem dieser lästigen Motorräder oder einem

Auto angefahren zu werden. Seit meinem letzten Versuch sind die bettelnden Krüppel an der
Ecke des „Dolce Vita“ verschwunden. Es gibt auch keine Tigerbalm- und Schachverkäufer
mehr. Anscheinend war das Geschäft nicht so lukrativ. Geblieben sind die Violinenverkäufer.
Andere Länder andere Sitten. In Pattaya wird Dir an jeder Strassenecke Viagra angeboten, hier
sind es halt Violinen.


Kami hat mich eingeladen. Bei einem gediegenen Nachtessen mit traditionellem Gesang und
Tanz im Nepali Chulo, einem der besten Restaurants Kathmandus das in einem 127-jährigen
Rana-Palast untergebracht ist, lerne ich meinen Guide Lhakpa Gyaljen Sherpa kennen. Er weist
ein recht eindrucksvolles Palmares als Hochträger auf. Er war 1996 mit der IMAX-Everest am

Everest unterwegs und kam auf der Nordseite mit einer koreanischen, japanischen und
indonesischen Expedition dreimal bis auf 8300 Meter. Er hat zudem 1997 den Cho Oyu (8201
m) bestiegen.

















Thamel: Sicht von der Terrasse des Namste Rest House

















Blick von der Terrasse auf den Swyambunath-Tempel








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