Page 53 - Willy Blaser - CVReise
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lassen! Wieder so eine Bestimmung eines Schreibtischidioten. Ich zeige dem Zöllner unser
altes Bankbüchlein mit den schon längst abgehobenen 9'000 Franken, rechne es um und halte
ihm die Summe unter die Nase: „do you think it’s enough?“ Sehr höflich fertigt er die
Formalitäten ab. Vier Grenzübertritte an einem Tag und dies erst noch an einem Samstag!
















Dörfer im Tschad


Sonntag, 5.3.

Keinen Eintrag


Montag, 6.3.


Am frühen Nachmittag sind wir in Kano. Von Kano sind wir schon auf dem Campingplatz in
Nairobi gewarnt worden. Auf dem Parkplatz hinter dem Kano-Club richten wir unser Camp ein.
Wir sind auf der Lauer und lassen die Autos nie aus den Augen und schieben tagsüber sogar

Wache.

Dienstag, 7.3.


Alois und Fritz müssen dringend das Chassis an unserem Wagen schweissen. In Anbetracht der

noch zurückzulegenden Strecke sieht es nicht gut aus. Im Kano-Club geht’s lustig zu. Jeden
Abend gibt es im Freien Filmvorführungen. Wir dürfen auch den Swimming-pool benützen.
Tagsüber verhandeln wir mit den Money-changern und den Souvenirs-Verkäufer.


Mittwoch, 8.3.


Letzte Nacht wurde unserem Nachbar, einem Amerikaner, das Carnet und 400 US $ cash aus
dem Auto geklaut! Für die Diebe war es ein leichtes Spiel die Kleider mitsamt Wertsachen mit
einer langen Stange mit Hacken aus dem offenen Rückfenster herauszufischen. Gestern kam
auch einer vorbei und wollte sich als Nachtwächter anerbieten! Ja, vermutlich um zu klauen.
Ich bin mir sicher, dass wir seit unserer Ankunft beobachtet werden und die genau wissen wo
wir unsere Sachen versorgen.






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